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    Wie sich die Designerin Evette Rios ihr zweites Zuhause finanziert

    Die vielbeschäftigte Mutter sorgt mit einer cleveren Maßnahme für ein ausgeglichenes Budget: Sie vermietet immer das Zuhause, das ihre Familie gerade nicht nutzt.
    Von Airbnb am 9. Aug. 2021
    Lesezeit: 3 Min.
    Aktualisiert am 9. Aug. 2021

    Das Wichtigste

    • Die renommierte Innenarchitektin liebt es, sowohl in der Wohnung der Familie als auch in ihrem Skihaus Gäste aufzunehmen.

    • Sie passt das Gastgeben an ihren turbulenten Alltag an, indem sie immer die Unterkunft teilt, die sie mit ihrer Familie gerade nicht nutzt.

    • Sie sagt, dass ihre Kinder durch das Gastgeben lernen, wie wichtig es ist, das zu nutzen, was man bereits hat.

    Alles begann auf einer magischen Reise nach Florenz, bei der die renommierte Lifestyle-Expertin und Innenarchitektin Evette in der Wohnung einer anderen Familie unterkam. „Es war eine großartige Erfahrung“, erinnert sie sich. „Und sie hat mir die Augen für das Thema Homesharing geöffnet.“

    Evette hatte kurz zuvor das Ferienhaus ihrer Familie restauriert: ein aus dem Jahr 1796 stammendes Bauernhaus in den Poconos, das sie zu einem Skihaus umfunktionierte. Zu ihren Lieblingsstücken gehören handgeschmiedete Haken, die sie für die Garderobe gefunden hat, eine Duschtür aus Messing für das Badezimmer im Erdgeschoss und eine neue Terrasse, die sie mit mehreren Sitzbereichen ausgestattet hat.

    Sie dachte, dass sie ihr Skihaus auf Airbnb anbieten könnte, damit andere dort einen Aufenthalt genießen können, wenn ihre Familie nicht vor Ort ist. „Die Arbeiten an diesem Haus haben so viel Spaß gemacht, und ich war begeistert von der Möglichkeit, dieses Stück Geschichte mit anderen Menschen teilen zu können.“

    Die Suche nach der richtigen Marktnische

    Zuerst wusste Evette nicht, mit welcher Art von Gästen sie rechnen sollte. Und mit zwei kleinen Kindern hat sich über die Jahre eine Menge Zeug angesammelt. „Es gibt alle möglichen Arten von Reisenden“, sagt sie. „Du brauchst erst ein paar Gäste, um herauszufinden, wer deine Zielgruppe ist.“

    Nach ein paar Buchungen erkannte Evette, dass das Ferienhaus ihrer Familie auch andere Familien anspricht und dass all die dort angesammelten Habseligkeiten für reisende Familien einen echten Mehrwert bieten.

    „Sich auf Gäste vorzubereiten ist einfacher, als man denkt“, erklärt sie. „Einen Teil der Kindersachen verstauen wir im Schrank, aber das meiste ist sehr nützlich für Familien. Und unseren Kindern macht es Spaß, auszuwählen, welches Spielzeug sie für die Gäste bereitlegen möchten.“

    Die Quintessenz

    Evette liebt es, das historische Haus, in dem sie Wert auf jedes noch so kleine Detail gelegt hat, mit Gästen zu teilen. Ein Bonus ist, dass ihre Einnahmen durch das Gastgeben dazu beitragen, die Kosten für den Unterhalt und die Wartung zu decken. „So können wir uns unseren Lebensstil leisten“, sagt sie. „Das Gastgeben hilft uns dabei, besser zu haushalten.“

    Evette hat inzwischen auch ihre Wohnung in Tribeca inseriert, die sie vermietet, wenn die Familie mehrere Wochen in den Poconos verbringt. Sie sagt, ihr „Spezialgebiet“ seien Großeltern, die in die Stadt kommen, um ihre Kinder mit dem neugeborenen Nachwuchs zu unterstützen.

    „Das nebenberufliche Gastgeben verschafft mir so viel Flexibilität“, schwärmt Evette, die ihren Kalender regelmäßig für die eine Unterkunft freigibt, wenn sie plant, in der anderen zu sein. „Und es ist eine Lektion darin, wie man das, was man bereits hat, nutzen kann. Wir sprechen mit unseren Kindern darüber, dass man tatsächlich mehr haben kann, wenn man Dinge mit anderen teilt.“

    Die Gestaltung ihres Traums

    Über das Finanzielle und die Flexibilität hinaus erfüllt das Gastgeben für Evette einen tieferen Sinn.

    „Ich merke als Designerin, dass ich mich an Räume noch mehr erinnere als an Gespräche“, erzählt sie. „Ich erinnere mich an die Wandfarbe im Haus meiner Großmutter, an die Katzenuhr mit dem wedelnden Schwanz. Ich liebe die Vorstellung, dass so viele andere Menschen hier Erinnerungen schaffen können, und dass die Dinge, mit denen ich mein Haus ausstatte, etwas bei ihnen auslösen.“

    Auch wenn Evette ihre Gäste selten persönlich trifft, macht es sie „sehr glücklich“, ihre Geschichten zu hören.

    „Ich finde es immer so spannend zu hören, warum die Leute zu mir kommen – von Hochzeiten bis hin zu Besuchen bei frisch gebackenen Eltern ist alles dabei“, berichtet sie. „Es macht einfach Spaß, auf diese indirekte Weise am Leben anderer Menschen teilzuhaben.“

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    Das Wichtigste

    • Die renommierte Innenarchitektin liebt es, sowohl in der Wohnung der Familie als auch in ihrem Skihaus Gäste aufzunehmen.

    • Sie passt das Gastgeben an ihren turbulenten Alltag an, indem sie immer die Unterkunft teilt, die sie mit ihrer Familie gerade nicht nutzt.

    • Sie sagt, dass ihre Kinder durch das Gastgeben lernen, wie wichtig es ist, das zu nutzen, was man bereits hat.

    Airbnb
    9. Aug. 2021
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