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    Würdigung der „Black History“ – weltweit und das ganze Jahr über

    Der Gastgeber-Beirat teilt Informationen und weiterführende Quellen zur „Black Liberation“-Bewegung.
    Von Airbnb am 17. Juni 2021
    Lesezeit: 4 Min.
    Aktualisiert am 14. Juni 2022

    Das Wichtigste

    • Das Airbnb-Mitarbeiternetzwerk Black@ informiert unsere Community über prägende Momente in der „Black History“ auf der ganzen Welt.

    • Außerdem gibt Sam Reed vom Gastgeber-Beirat Einblicke zu den Themen Zugehörigkeit, Empathie und Unternehmertum.

    • Bleib auf dem Laufenden über die Fortschritte des Gastgeber-Beirats im Jahr 2021.

    Jeden Monat informieren wir dich über Neuigkeiten aus dem Gastgeber-Beirat und stellen dir die Mitglieder des Beirats vor.

    Hallo zusammen,

    ich bin Sam Reed, Superhost aus Philadelphia, Pennsylvania, und Mitglied des Gastgeber-Beirats. Tagsüber unterrichte ich Schülerinnen und Schüler an einer High­school im Lesen und Schreiben und versuche, mit ihnen gemeinsam die Welt ein Stück besser zu verstehen. Und die restliche Zeit setze ich mich für verschiedene soziale Projekte ein.

    In meinem Klassenzimmer konzentriere ich mich nicht ausschließlich auf den Februar als den „Black History Month“, da dieses Thema 365 Tage im Jahr aktuell ist – genau wie der Gedenktag „Juneteenth“, der dem Ende der Sklaverei in den USA gewidmet ist.

    Um dieses wichtige Ereignis zu würdigen, möchte der Gastgeber-Beirat unserer Community die Möglichkeit geben, mehr über die „Black Liberation“-Bewegung zu erfahren. Dank des Airbnb-Mitarbeiternetzwerks Black@ kannst du dich darüber informieren, wie Aufstände auf der ganzen Welt als Katalysator für gesellschaftlichen Wandel dienen. Und du kannst an Online-Entdeckungen mit Gastgebern teilnehmen, die sich auf das Thema „Black History“ in ihren lokalen Communitys fokussieren.

    An Initiativen für Vielfalt und Inklusion teilnehmen

    Der Gastgeber-Beirat möchte sich als wichtige Stimme bei der Entwicklung von neuen Richtlinien und Produktverbesserungen rund um die Themen Vielfalt und Inklusion auf Airbnb etablieren.

    Wir haben bereits Feedback zum Project Lighthouse und anderen integrativen Gastgeber-Initiativen geteilt.

    Zu beobachten, wie sich diese Arbeit weiterentwickelt, ist für mich als Pädagoge sehr bewegend, und ich bin gespannt, was Airbnb noch alles auf die Beine stellen wird.

    Das Leben aus verschiedenen Perspektiven erforschen

    In diesem Jahr hatten wir in meinem geisteswissenschaftlichen Kurs einen Schwerpunkt in globaler Geschichte. Dabei müssen wir natürlich auch all jene Themen berücksichtigen, von denen die Black Community in der Weltgeschichte betroffen war und ist.

    Wir haben einige interessante Studien zum Thema Kolonialismus durchgeführt und darüber, wie er sich auf Menschen aus karibischen, lateinamerikanischen, afroamerikanischen und anderen Communitys auswirkt. Das war in diesem Jahr ein wichtiger Teil unseres Lehrplans.

    Außerdem haben wir uns in der Vergangenheit mit dem spannenden Thema Afrofuturismus beschäftigt. Manchmal konzentriert sich Geschichte auf das Trauma von Menschen, die systematisch entrechtet wurden. Aber wenn wir uns nur auf dieses Trauma konzentrieren, werden wir es nie in die Zukunft schaffen.

    Als es um das Thema Afrofuturismus ging, haben sich die Kinder beispielsweise eine Welt mit einer anderen Art von Polizeiarbeit und mit Wieder-Befreiungsbewegungen in Afrika ausgemalt. Das hat richtig Spaß gemacht.

    Menschen so akzeptieren, wie sie sind

    Meine Frau kommt aus Botswana und ich habe dort acht Jahre als Freiwilliger des Friedenskorps und als Unternehmer verbracht. In ihrer Sprache gibt es ein Sprichwort: „Batho ke batho.“ Es bedeutet: „Menschen sind Menschen.“ Es soll vermitteln, dass man sein darf, wer man ist, eben weil man ein Mensch ist.

    Die Mission von Airbnb, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen, besteht für mich darin, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Und dazu zählen auch Menschen, die anders sind als man selbst. Wenn du sie wirklich kennenlernst, stellst du fest, dass sie doch gar nicht so anders sind.

    Für mich war es ein Segen, in ein fremdes Land wie Botswana zu kommen – in das Haus eines Fremden zu gehen, mit lauter Fremden, die eine Sprache sprechen, mit der man nicht vertraut ist. Wenn du dich auf eine unbehagliche Situation einlässt, kann es dir helfen, dein persönliches Konzept von Zugehörigkeit zu erweitern.

    Verbindungen schaffen durch Einfühlungsvermögen

    Die Erfahrungen, die wir machen, prägen unsere Fähigkeit, Empathie zu empfinden. Wenn es uns an Empathie mangelt, dann häufig nicht, weil uns etwas egal ist, sondern weil das Thema einfach außerhalb unserer persönlichen Erfahrungswelt liegt.

    Mich in Empathie zu üben, war für mich in meinem Leben immer enorm wertvoll und wichtig. Und wenn ich diese Empathie für andere habe und lebe, wird sie auch erwidert.

    Ein Erlebnis zu bieten, das Gästen ein Gefühl der Verbundenheit gibt – das basiert auf deiner persönlichen Einstellung, der Art und Weise, wie du deine Unterkunft gestaltest, und deiner Gastfreundschaft. Für mich gehört es zu meiner Aufgabe als aufmerksamer Gastgeber, darüber nachzudenken, wie ich mich als Gast noch wohler fühlen würde – und dann genau das umzusetzen.

    Mein Sonntagsritual besteht darin, Suppe zu kochen, und jeder Gast ist herzlich eingeladen, mitzuessen. Wie könnte einem da noch jemand eine schlechte Bewertung geben – es ist schließlich Suppe, gewürzt mit Liebe.

    Andere durch Unternehmertum fördern

    Nachdem ich meinen MBA in der Tasche hatte, trat ich dem Friedenskorps bei und gründete später ein Unternehmen. Es florierte zuerst, doch dann brach es ein und ich ging bankrott.

    Ich zog aus Botswana zurück in die Vereinigten Staaten, orientierte mich neu und wurde Pädagoge. Ich hatte schon immer einen unternehmerischen Hintergrund, deshalb bezeichne ich mich jetzt als „Teacherpreneur“, also eine Kombination aus Lehrer und Unternehmer.

    Der Grundsatz meines Nebengeschäfts ist es, Menschen zu unterstützen. Aufgrund der Pandemie und des Gastgebens in dieser sehr unruhigen Zeit mit vielen rassistischen Vorfällen und entsprechenden Gegenprotesten habe ich mich viel mehr mit dem Thema Chancengleichheit unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Stärkung beschäftigt. Mit Airbnb habe ich Gastgebern in meiner Community geholfen, während der COVID-19-Pandemie finanzielle Unterstützung zu erhalten, zum Beispiel eine Finanzierung durch die US-Bundesbehörde „Small Business Administration“.

    Ich habe auch das „Side Hustle Accelerator“-Programm entwickelt, um Schülern und jungen Erwachsenen bei der Entwicklung und Gründung von Unternehmen zu helfen. Ich fühle mich wirklich gesegnet und möchte dieses Gefühl gerne weitergeben.

    Erfahre mehr darüber, woran der Gastgeber-Beirat arbeitet, und freu dich auf die kommenden monatlichen Updates und Tipps von den Mitgliedern des Beirats.
    Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen können sich seit der Veröffentlichung geändert haben.

    Das Wichtigste

    • Das Airbnb-Mitarbeiternetzwerk Black@ informiert unsere Community über prägende Momente in der „Black History“ auf der ganzen Welt.

    • Außerdem gibt Sam Reed vom Gastgeber-Beirat Einblicke zu den Themen Zugehörigkeit, Empathie und Unternehmertum.

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    Airbnb
    17. Juni 2021
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