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    Lerne den Gastgeber-Beirat kennen: Susan Bailey

    Erfahre mehr darüber, wie sie sich mit Airbnb etwas dazuverdient und was der Gastgeber-Beirat für 2021 plant.
    Von Airbnb am 13. Jan. 2021
    Lesezeit: 4 Min.
    Aktualisiert am 19. Jan. 2021

    Das Wichtigste

    • Dank ihrer Kinder kam Susan auf die Idee, Gastgeberin auf Airbnb zu werden.

    • Mit dem Geld, das sie sich dazuverdiente, konnte sie ihre Familie unterstützen und schaffte es gleichzeitig, sich beruflich neu zu orientieren.

    • Sie gehört zum Gastgeber-Beirat von Airbnb und geht darauf ein, was der Beirat für dieses Jahr geplant hat.

    Der Gastgeber-Beirat ist mit seinen 17 Mitgliedern aus 14 Ländern und fünf Kontinenten bunt gemischt. Gemeinsam vertreten sie im Jahr 2021 die Interessen der globalen Gastgeber-Community bei der Planung und Entscheidungsfindung bei Airbnb. Jeden Monat stellen wir ein Mitglied vor und informieren dich über Neues vom Beirat.

    Susan Bailey wurde durch Zufall Gastgeberin auf Airbnb. Sie und ihr Mann behielten ihr erstes Zuhause in Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien, nachdem sie nach Denver, Colorado, gezogen waren – nur für den Fall, dass sie es sich doch noch einmal anders überlegen würden.

    Zwar sind Susan und ihr Mann letztlich in Colorado geblieben, ihre Immobilie in Südkalifornien haben sie aber behalten und 19 Jahre lang an ein anderes Paar vermietet. Als das Paar die Gegend verließ, um sich ein eigenes Zuhause zu kaufen, begann Susan damit, die Immobilie zu renovieren. Hier wollte sie mit ihrer Familie unterkommen, wenn sie Verwandte in Long Beach besuchten. „Ich hatte nie vor, es zu vermieten“, erzählt sie.

    Aber dann wurde Susans Vater krank und ihre Mutter brauchte finanzielle Unterstützung, um für seine Pflege zahlen zu können. Ihr Sohn und ihre Tochter hatten die Idee, die Unterkunft in Long Beach und die Casita dahinter auf Airbnb zu inserieren und Susans Mutter mit den Einnahmen zu unterstützen.

    Susan konnte nicht ahnen, was aus dieser kleinen Idee entstehen würde – schon gar nicht, dass sie für diese Nebentätigkeit irgendwann ihren Job in der Technologiebranche aufgeben würde, um Gastgeberin in Vollzeit zu werden.

    Mehr darüber, was Susans als Gastgeberin erlebt hat, welche Rolle sie im Gastgeber-Beirat innehat und was der Beirat für das kommende Jahr plant, erfährst du in diesem Artikel.

    Wie sie Freude an einer neuen Aufgabe fand

    „Ursprünglich wollte ich mir mit dem Gastgeben in erster Linie einen Nebenverdienst schaffen, um meinen Eltern unter die Arme zu greifen. Mittlerweile ist jedoch viel mehr daraus geworden“, sagt Susan. Die Unterkunft in Long Beach und die Casita dahinter waren so beliebt, dass Susan und ihr Mann eine weitere Immobilie in Seattle kauften, in der ihre Tochter leben konnte. Das Cottage dahinter konnten sie auf Airbnb inserieren.

    Obwohl das Anbieten der Unterkünfte in den Bundesstaaten Kalifornien und Washington wie am Schnürchen funktionierte, hatte Susan nicht wirklich in Betracht gezogen, auch in Colorado Kurzzeitvermietungen anzubieten. „Dann habe ich angefangen, Häuser für andere Leute zu renovieren – sowohl für Verwandte als auch für Freunde“, erzählt sie. „Sie wohnen dann in dem Haus auf demselben Grundstück, wo es auch jeweils ein Nebengebäude gibt. Ich habe ihnen geholfen, diese Nebengebäude ebenfalls als Unterkünfte anzubieten, und ich verwalte sie.“

    Schließlich entschied sich Susan, ihrer erfolgreichen Laufbahn als Vertriebs- und Marketingleiterin in der Technologiebranche nach 33 Jahren den Rücken zu kehren und hauptberuflich Gastgeberin auf Airbnb zu werden. „Meine Tochter sagt immer ‚Mom, du hast deinen Nebenjob zum Hauptberuf gemacht.‘ Und ganz ehrlich: Das Gastgeben macht mir mehr Spaß, als ich es mir je hätte vorstellen können – und ich habe meinen früheren Job wirklich geliebt.“

    Wie sie Menschen in Krisenzeiten geholfen hat

    „Ich hatte gerade in Colorado die Renovierung eines schönen Zuhauses für meine Tochter abgeschlossen, weil sie von Seattle nach Denver umzog“, erinnert sich Susan. „Jemand von Airbnb rief mich an und fragte, ob ich am nächsten Morgen einen Gast aus dem Jemen aufnehmen könnte. Er war aufgrund seiner Homosexualität in seinem Land verfolgt worden.“

    Obwohl noch nicht einmal alles fertig eingerichtet war, nahm sie ohne zu zögern am Programm „Open Homes“ von Airbnb teil, das mittlerweile unter dem Namen Airbnb.org bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die Menschen in Krisenzeiten dabei hilft, eine Bleibe zu finden.

    „Damit begann für mich eine aufregende Zeit, in der ich über einen Zeitraum von sechs Monaten insgesamt sieben Flüchtlingsfamilien aus fünf verschiedenen Ländern aufnehmen durfte – mit denen wir übrigens noch bis heute in Kontakt stehen“, berichtet Susan. „Das war vielleicht die erfüllendste Erfahrung, die ich als Gastgeberin je hatte. Wer sich ein neues Leben in Frieden und Sicherheit aufbauen möchte, steht oft vor enormen Herausforderungen. An dieser Erfahrung bin ich gewachsen und ich habe dabei unglaublich viel gelernt.“

    Was sie über die anderen Beirats-Mitglieder denkt

    „Ich liebe die Mischung aus interessanten Menschen aus allen möglichen Ländern und Kulturen, die gerne Gäste aus aller Welt aufnehmen und ihnen einen angenehmen Aufenthalt bereiten möchten“, so Susan.

    Auch wenn jedes Mitglied seine eigenen einzigartigen Erfahrungen und Ziele in die Gruppe einbringt, hofft Susan, dass der Beirat zu einer einheitlichen Stimme für die Gastgeber wird und in Gesprächen mit Führungskräften von Airbnb Richtlinien mitgestalten kann.

    „Wir beobachten, wie sich die Bedürfnisse von Gästen verändern. Dieses Wissen kann sich als wirklich hilfreich erweisen, wenn wir es mit Rücksicht auf verschiedene Kulturen zugänglich machen“, erzählt sie.

    Was sich der Gastgeber-Beirat vorgenommen hat

    Susan ist derzeit in drei gemeinnützigen Organisationen vertreten – jetzt freut sie sich auf ihre neue Rolle als Mitglied im ersten Gastgeber-Beirat von Airbnb.

    „Ich setze mir gerne hohe, aber realistische Ziele, um so am Ende Großes zu schaffen“, sagt Susan. „Und auch hier sollten wir wirklich danach streben, etwas Großes zu erreichen.“

    Das hat der Beirat für das kommende Jahr geplant:

    • Ausschüsse bilden, die sich auf Schlüsselbereiche wie Nachhaltigkeit, Vielfalt und das Gefühl, willkommen zu sein, konzentrieren und Gastgebern neue Hilfsmittel und Anleitungen zur Verfügung stellen
    • Gastgeber jeden Monat über Pläne und Aktivitäten informieren
    • die interaktive Kommunikation mit der Gastgeber-Community fördern
    • die Stimmen verschiedenster Gastgeber aktiv vertreten und die Zukunft der Airbnb-Community mitgestalten

    Wir halten dich mit Meldungen über die monatlichen Sitzungen im Gastgeber-Beirat auf dem Laufenden und verraten dir die Tipps der Mitglieder.

    Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen können sich seit der Veröffentlichung geändert haben.

    Das Wichtigste

    • Dank ihrer Kinder kam Susan auf die Idee, Gastgeberin auf Airbnb zu werden.

    • Mit dem Geld, das sie sich dazuverdiente, konnte sie ihre Familie unterstützen und schaffte es gleichzeitig, sich beruflich neu zu orientieren.

    • Sie gehört zum Gastgeber-Beirat von Airbnb und geht darauf ein, was der Beirat für dieses Jahr geplant hat.

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    13. Jan. 2021
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